Archive für die ‘Geschichte’ Kategorie

Untergang

12. Mai 2012

Wirklich untergangen ist das keltische Volk bis heute nicht. Seine Nachkommen finden wir über ganz Europa verteilt, doch das keltische Erbe ging weitestgehend verloren. Grund hierfür ist, dass sich die keltische Kultur sich langsam mit ihren Nachbarn und Besetztern vermischte und ihre Gebräuche und Lebensweisen übernahm. Der Untergang begann etwa um die Zeit, als die Kelten gegen die Römer immer häufiger Niederlagen erlitten, ca. 300 v. Chr.

Um 150 v. Chr. war die Gallia Cisalpia ( Region südl. der Alpen) zum Teil Roms geworden. Die Kelt-Iberer verloren die spanische Halbinsel um 133 v. Chr. nach dem Untergang des Oppidiums Numantia an die Römer. Das Ende der Gallia Transalpina ( Region nördl. der Alpen ) begann mit dem Bund den die Stadt Massilia mit den Römern einging um die Stämme der Vocontier zu unterwerfen. Die Region ( Gallia Narbonensis ) wurde 118 v. Chr, röm. Kolonie. Die Kimbern und Teutonen fielen um 113 v. Chr. über die röm. Kolonien her und die Römer beschlossen, dass das gesamte nördl. Gallien unterworfen werden musste um sich vor ihnen zu schützen. Ein ehrgeiziger Römer beschloss die Kelten entgültig zu besiegen.

Mit Iulius Caesar erlebten die Kelten ihre gloreichsten Kriege und ihre tödlichsten Niederlagen. Als der Averner Vecingetorix nach sechsjähriger Haft am 26. September 46 v. Chr. in Rom erwürgt wurde, schrieben die Historiker:

“Ganz Gallien ist von den Römern besetzt!”

Einzig und allein die Kelten östlich des Rheines, die von den Römern als Germanen bezeichnet wurden, leisteten weiterhin Widerstand und konnten lange ihre Unabhängigkeit behaupten, selbst die Galater hatten ihre Selbstständigkeit verloren und waren anektiert. Die Unterwerfung der Kelten in den Alpen begann um 35 v. Chr. mit den Kämpfen gegen die Salasser und Tauriner. Um 15 v. Chr. unterlagen die Stämme in den Regionen des Wallis und an der Donau. Ein Siegdenkmal nördlich von Monaco nannte die Namen der 170 unterworfenen Stämme. Das keltische Reich stand nun von der Atlantikküste bis an das Schwarze Meer und vom Mittelmeer bis zum Herkynischen Wald unter dem Schutze Roms.

Einzig Britannien, Irland und Caledonien waren noch keltische Gebiete. Die Anektion Britanniens begann gegen 43 n. Chr. mit dem Einfallen Claudius in die Lowlands. Sie stießen bis nach Schottland vor und errichteten unter Hadrian einen Wall, der sie gegen die Caledonier schützen sollte. Irland erreichten sie nicht. Dies war der politische Niedergang der Kelten, der ethnologische erfolgte um das 1. Jhdt. Der keltische Stamm der Boier (Region um Mainz bis in den Taunus) wurde von den Markomannen germanisiert. Die Allamannen besetzten um 300 den Raum nördlich der Alpen. Kelten und Germanen schlossen sich zusammen und wanderten über das europäische Festland bis auf die britischen Inseln. Das keltische Reich war Vergangenheit und das Mittelalter brachte neue Wirren über Europa.

Die Mittel-Latène-Zeit

12. Mai 2012

Ein Kelte namens Helico, eine trockene Feige, eine Traube, etwas Öl und Wein, sind nach Plinius dem Älteren der Auslöser für eine Völkerwanderung wie sie etwa aus dem 4./5. Jhdt. n. C. bekannt ist. Es begann die Zeit der keltischen Expansion. Die Zeit, die bei den mediterranen Völkern das Bild der Kelten prägte. Die Okkupation Roms 378 löste das keltische Trauma Roms aus, auf das Jahrhunderte später Caesar seinen Gallienfeldzug aufbauen konnte.

Warum zum Ende des 4. Jhdt. allerdings die Kelten in Scharen auszogen ist nicht klar und lässt sich schwer erschließen. Möglicherweise waren es sozi-ökonomische Krisen, Klimawechsel oder sogar ein Kometenregen.

Neben der Abwanderung änderte sich auch die Gesellschaftsstruktur. Die großen Bestattungen, wie sie noch in der LtA üblich waren, verschwanden. Das einfache Volk findet sich in den Grabfunden kaum noch. Die Friedhöfe scheinen der Elite vorbehalten zu sein. Die Grabfunde lassen darauf schließen, dass sich eine Kriegergesellschaft entwickelte. Galten früher Alter, Geschlecht und Abstammung als Hauptkriterium für die Adelsklasse, traten in der Mittellatènezeit eindeutig kriegerische Fähigkeiten in den Vordergrund. Auch scharten diese Kriegerfürsten spezialisierte Schwertträger, Lanzenträger, Bogenschützen, usw. um sich. Diese Entwicklung findet sich auch in anderen Kulturen dieser Zeit. Der Adel schmückt seine Gräber mit den typischen zweirädrigen Wagen.

Ein weiteres Merkmal ist das Verschwinden der Höhensiedlungen. Siedlungen in dieser Zeit sind kaum greifbar. In Bayern beherrschen gestreute Einzelhöfe das Landschaftsbild. Familiengemeinschaften scheinen die Großsiedlungen abzulösen. Dies macht sich auch darin bemerkbar, dass den adligen Kindergräbern fast gleiche Beigaben wie den Erwachsenen dargebracht werden.

Die Mittellatènezeit bringt uns einen großen Teil der schriftlichen Überlieferungen über die Kelten. Ihre Feldzüge und Besiedelungen der Gallia Cisalpina, ihr Auftreten als Söldner auf dem Balken, in Hannibals Heer, ihre Aufstände auf der iberischen Halbinsel beeindrucken die antiken Autoren. Die Kelten erschienen in Macedonien und Griechenland. Sie plündern Delphi und treffen auf Alexander den Großen. Die Kelten gründen Siedlungen in ganz Europa. Heute noch existierende Städte wie Mailand, Bologna, usw. gehen auf die Kelten zurück. (s.a.:Zeittafel)

Die keltische Expansion endet mit dem Aufstreben eine italischen Stadtstaates: Rom. Die Schlacht um das keltische Italien beginnt und endet mit der Gründung des Ager Gallicus und der Vertreibung der Kelten zurück nach über die Alpen. Der Beginn der Hochzeit der Kelten und gleichzeitig der Anfang vom Ende…

Die Früh-Latène-Zeit

12. Mai 2012

Im 5. Jhd.v.Chr. änderten sich das kulturelle Gefüge Mitteleuropas in allen Bereichen. Diese Veränderungen sind im archäologischen Fundgut greifbar: die hallstattzeitlichen Fürstensitze verlieren ihre Bedeutung. Nur wenige überdauern diesen Übergang. Manche werden ganz aufgegeben. Sogar Grabhügel werden geplündert.

Doch die Fundlage zeigt auch noch etwas anderes: an den Rändern des sog. Westhallstattkreises entwickeln sich neue Machtzentren. Neue “Fürsten”sitze werden gegründet und Höhensiedlungen, die in der bisherigen Zeit eine eher untergeordnete Rolle spielten, gewinnen an Bedeutung. Besonders ausgeprägt ist diese Entwicklung im Bereich der Hunsrück-Eifel-Kultur (der Bereich des heutigen Ostfrankreichs, des Saarlandes, bis hin zum Rhein), der Marne-Kultur (heutige Champagne) und im Bereich Böhmens und Nordösterreichs.

Die neuen “Fürsten” und “Fürstinnen” werden weiterhin in Grabhügeln bestattet. Doch die Grabbeigaben ändern sich. Der typisch hallstattzeitliche vierrädrige Wagen wird durch zweirädrige Streitwagen ersetzt. Die Adligen werden mit ihren Waffen (Schwert, Helm, Lanzen/Speere, Schild, Bogen) bestattet. Die beigegebenen Trink- und Essgeschirre verschwinden und so genannte Schnabel- und Röhrenkannen nach Etruskischem Vorbild ersetzen die mehrteiligen Service. Doch das markanteste Merkmal der neuen Kultur ist ein bis dahin unbekannter Kunststil.

Dieser Stil und mit ihm die gesamte Epoche vom 5.Jhdt.v.Chr. bis etwa 50 n.Chr. wird nach einer Untiefe im Neuchateller See in der Schweiz benannt. Dort befand sich eine Opferstätte der Kelten. Das reiche Fundgut unterschied sich von dem bis dahin bekannten hallstattzeitlichen derart, dass bereits im 19. Jhd. diese Bezeichnung eingeführt wurde.

Dieser neue Stil zeichnet sich durch weiche und fließende Muster aus, im Gegensatz zur geometrischen Kunst der Hallstattzeit. Die Handwerker verziehrten Schmuck, Waffen und Gebrauchsgegenstände mit einer Ornamentik, die sich durch technische Perfektion und Detailliertheit auszeichnet. Sie integriert pflanzliche Motive, Darstellungen von Tieren, Fabelwesen und menschlichen Gesichtern. Oftmals sind diese Darstellungen so abstrakt und vieldeutig, dass die das Prinzip der positiv und negativ lesbaren Wechselbilder entsprechen. Diese Darstellungsart zeigt Einflüsse, die wiederspiegeln, dass in der Früh-La-Téne-Zeit der Handel mit den Etruskern verstärkt wurde. Doch auch Beziehungen zu den östlichen Nachbarn, wie z. B. den Skythen, werden deutlich. Diese Einflüsse gehen soweit, dass die charakteristischen Schnabelkannen, zunächst etruskisches Importgut, von keltischen Handwerkern verändert und sogar rein “keltische” Kannen gefertigt werden. (Bsp.) Die Funde beweisen, dass die Handwerker dieser Zeit bereits hoch spezialisiert waren und über ein enormes Wissen und Können verfügten.

Einige Beigaben ermöglichen uns sogar, dass Aussehen der früh-La-Téne-zeitlichen Kelten zu rekonstruieren. Statuen, Amulette, Figuren auf Kannen, Situlen und Schwertscheiden geben ein Bild davon, wie die Kelten ausgesehen haben. (s. Projekt Wetteraukrieger)

Die neuen Machtzentren bilden neue Handelszentren. Die Haupthandelsgüter sind Salz, Eisen und Textilien. Es kommt zu einer antiken Industrialisierung, wie z.B. die Bergwerke bei Hallein (A) und die Saline von Bad Nauheim (Hessen) zeigen. Sie bildet die Grundlage für den Reichtum und die Macht dieser Gesellschaft. Ein Teil der Bevölkerung arbeitet in den “Industrieanlagen” der andere Teil sorgte für die Versorgung mit Lebensmitteln.

Allerdings deuten die Grabfunde daraufhin, dass die Gesellschaft ein großes kriegerisches Potential besaß. Mit dem Wechsel von der Früh- zur Mittel-La-Téne-Zeit wird dieses Potential deutlich und kommt zum Ausbruch. Die Keltische Expansion beginnt. …

Hallstattzeit

12. Mai 2012

Im 6. Jhdt. v.Chr. setzt sich die Eisenverarbeitung in Mitteleuropa durch und beschreibt somit den Wechsel von der Bronze- in die Eisenzeit. Es ist gleichzeitig der Beginn der sogenannten älteren Hallstattkultur.

1846 wurde von J.G. Ramsauer ein ausgedehntes Gräbfeld im Österreichischen Ort Hallstatt im Salzkammergut freigelegt. Auf Grund der charakteristischen Funde dieser Zeit wurde diese Epoche nach dem Fundort Hallstatt benannt. Kennzeichnend für die Hallstattzeit sind die geometrischen Verzierungen der Keramiken.

Die Grundlage dieser Kultur bildeten immer noch Ackerbau und Viehzucht. Die Landschaft war größtenteils noch unberührt und ein Straßen- und Handelsnetz war kaum fassbar. Das Leben der Menschen bewegte sich in einem engen Kulturrahmen. Die landwirtschaftlichen Techniken waren zu dieser Zeit schon weiterentwickelt. Die eiserne Pflugschar und die Sense waren bereits bekannt. Doch auch Handwerk und Handel erlangten immer stärkere Bedeutung. Das Eisen ermöglichte einen Technolgiesprung. Es war leichter zu verarbeiten, hatte bessere Eigenschaften und war einfacher zu beschaffen als die Rohstoffe Kupfer und Zinn. Dies bedeutete auch, das das soziale Gefüge in Mitteleuropa veränderte, da sich die bisherigen Handelsbeziehungen natürlich grundlegend änderten. Neue Handelszentren entstanden und alte zerfielen.

In der Hallstattkultur etablierte sich ein Herrschaftssystem, dessen herausragendste Persönlichkeiten in Grabhügeln (Tumulus) bestattet wurden. Die Körperbestattung verdrängt die bisherige Urnenbestattung. Die Gräber wurde mit Beigaben reich ausgestattet. Kennzeichnend für die Gräber der älteren Hallstattkultur sind lange Eisen- oder Bronzeschwerter, Lanzen und Pferdegeschirre.

Gegen Ende des 7.Jhdt. v.Chr. erreicht die Ausbildung der Adelsklasse seinen Höhepunkt. Sie markiert den Wechsel zur späten Hallstattkultur. Reich ausgestattete “Fürsten”gräber und befestigte Höhensiedlungen prägen den Bereich Süd-West-Deutschlands, Ost-Frankreichs und der Nord-Schweiz. Wobei der Großteil der Bevölkerung weiterhin in kleinen offenen Dörfern lebte.
Riesige Grabhügel in exponierter Lage, versehen mit hölzernen Grabkammern dienen als letzte Ruhestätte. Die Grabbeigaben verändern sich. Die Fürsten und Fürstinnen werden mit Goldschmuck beigesetzt. Charakteristisch sind ein goldener Halsring, Pferdegeschirre, vierrädrige Wagen. Ergänzt wird diese Austattung meistens durch einen Dolch, goldenen Armringe, Fibeln an Stelle von Gewandnadeln, Trink- und Essgeschirr. Schwerter und Lanzen werden nur noch selten in die Gräber mitgegeben.

In der späten Hallstattkultur entwickelt sich auch der Handel mit den mediteranen Kulturen, vor allem den Griechen. Das Fernhandelsnetz wird ausgebaut. Geschirr, Schmuck und Möbel nach griechischen Mustern werden in den hallstattzeitlichen Gräbern und Siedlungen gefunden. Aber auch Italische Einflüße sind erkennbar.

Der mediterrane Einfluss wird besonders deutlich im Falle der Heuneburg:
Sie ist eine der befestigten Höhensiedlung der Hallstattzeit. Sie war das Machtzentrum von “Hallstattfürsten” und dominierten das umliegende Siedlungsgebiet. Die Heuneburg war über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren mit einer Lehmziegelmauer nach mediterranem Vorbild befestigt, die nördlich der Alpen für diese Zeit einzigartig ist.

Im 6. und 5. Jhd.v.Chr. kommt es zu sozialen Umbrüchen in Südeuropa. Diese scheinen sich auch auf den Hallstattkreis auszuwirken, denn es finden gravierende Veränderungen statt die alle kulturellen Bereiche betreffen. Die Hallstattzeit geht zu Ende und die La-Téne-Zeit beginnt.

Mehr über die Hallstattzeit: Keltenreich.de

Chronologie der Eisenzeit

12. Mai 2012

An dieser Stelle möchte ich kurz die Chronologie der Eisenzeit darstellen. Im Folgenden werden die wissenschaftlichen Zeitstellungen genannt. Diese Übersicht soll helfen sie zeitlich einordnen zu können.

Entstehung der Kelten

12. Mai 2012

Das Volk, das aus dem Dunkeln kam, so nannte G.Herm 1975 sein Buch, und spricht etwas all zu wahres aus. Woher sie kamen kann keiner genau sagen, und gerade über diesen Punkt existieren die verschiedensten Theorien.

Zwischen 3000 und 600 v. Chr. fand eine Entwicklung statt, bei der sich die neolithischen Wanderstämme sesshaft wurden, sich ihre Umgebung anpassten, Ackerbau betrieben und ihre Kultur weiterentwickelten.

Im 10. Jhdt. v. Chr. hatte sich die sog. Urnenfelderkultur von Ungarn bis an Oder und Weichsel, nach Süddeutschland, über die Alpen bis in die Poebene ausgebreitet. Später fanden sich diese Merkmale auch am Niederrhein, in Frankreich, Spanien und Britannien wieder.
Bezeichnend war die Bestattung ihrer Toten in Urnen und das Anlegen großer Grabfelder. Aus dieser Kultur und nach dem Zusammenbruch der kretisch-mykenischen Kultur und dem daraus resultierend Bruch der Beziehungen in diese Region entwickelte sich in der Spätbronzezeit eine eigenständige Kultur.

Ab dem 8. Jhdt.v.Chr. beginnt der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit, der Anfang der Hallstattzeit. Zu dieser Zeit muss ein Wandel stattgefunden haben, wie die Grabfunde dieser Epoche zeigen. Es entstand eine Bevölkerungsgruppe, die, durch Wirtschaftsbeziehungen oder Westwanderung, sprachlich miteinander verwand war. Die Linguisten bezeichnen diese Sprache als das Keltische.

Im 6. Jhdt.v.Chr. tauchen die ersten schriftlichen Zeugnisse über Stämme auf, die Europa vom Atlantik bis nach Böhmen und den Alpen bis an die Nordsee bevölkern und die viele Gemeinsamkeiten aufweisen, so dass die griechischen Autoren es als ein Volk bezeichnen und die griechischen Geographen es als die “Keltoi” benennen.

In den folgenden Jhdt. verbreiteten sich die Keltoi über ganz Mitteleuropa. Seine größte Ausdehnung hatte das Keltische Reich im 2. Jhdt. v. Chr. Es reichte von der heutigen Türkei, über den Balkan bis an die Ostküsten der Spanischen Halbinsel und Irlands. Von der Poebene bis in die deutschen Mittelgebirge und das heutige südliche Holland.

Die Kelten – Einleitung

27. März 2012

Etwas über die Kelten herauszufinden erweist sich als recht kompliziert, denn sie waren nie die großen Schreiber. Es gibt recht wenige schriftliche Hinterlassenschaften ihrer Kultur. Um nun etwas über ihr Leben zu erfahren müssen wir uns also hauptsächlich auf ihre Nachbarn verlassen. Zum Glück hinterließen unsere Vorfahren einen solchen Eindruck, dass sich die griechischen und römischen Geschichtsschreiber ihrer annahmen. Ihnen verdanken wir die Beschreibungen die wir von ihnen haben.
Ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt sind die Sagenzyklen aus Irland und Wales, die glücklicher Weise von keltischen Mönchen aufgezeichnet wurden. Man sollte anmerken, dass die hier genannten, schriftlichen Quellen entweder von den Feinden der Kelten oder christianisierten Mönchen geschrieben wurden, und daher nicht hundertprozentig glaubwürdig sein können. Aus diesem Grund muss man die archäologischen Funde heranziehen, die in dem Ausbreitungsbereich der Kelten zu Tage gebracht wurden. Bringt man all diese Fakten zusammen, so ergibt sich das heutige Bild unserer Ahnen.