Sprache

Auf Grund der Entwicklung der keltischen Kultur und deren wenigen hinterlassenen Aufzeichnungen, ist es schwierig die Sprache der Kelten zu rekonstruieren. Reste der alt-keltischen Sprachen finden sich noch in den insel-keltischen Sprache. Aber auch in den Sprachen des Europäischen Festlandes finden sich immer noch Begriffe und Worte aus dem Alt-keltischen.

Heute versuchen die vergleichenden Sprachwissenschaften und die Keltologie sich daran, die Sprache unserer Ahnen zu erforschen.

Das Keltische gehört zu den indoeuropäischen Sprachen und bildet deren westlichsten Zweig. Es ist verwand mit dem Germanischen, Lateinischen, Slawischen, Baltischen, Thrakischen, Albanischen, Griechischen, Iranischen, Indischen usw. Sie alle entwickelten sich aus einer indoeuropäischen Ursprache und ähneln sich im Lautbestand, der Form- und Wortbildung, im Satzbau und Wortschatz.

Das Keltische hat sich stets weiterentwickelt und zerfällt in unterschiedliche Einzelsprachen. Vergleichbar sind unsere heutigen Dialekte. Zu den festlandkeltischen Sprachen zählen das Gallische, Galatische, Lepontische und das Keltiberische. Auf die inselkeltischen Sprachen möchte ich hier nicht weiter eingehen.

Die Wortbildung und Formenlehre des Keltischen ähnelt stark denen des Griechischen und Lateinischen. Es finden sich häufig Wortkompositionen. Vorallem bei Orts- und Personennamen (z.B. Curmisagius – Bier-Freund). Die Wortstellung im Satzbau war wahrscheinlich, ähnlich wie im Lateinischen, weitgehend frei.


Keine Kommentare so weit.

Geben Sie eine Antwort ein