Wirtschaft

Ackerbau und Viehzucht bildeten die Grundlage der kelt. Kultur. Der Großteil des Volkes befasste sich damit. Aus dieser Notwendigkeit entwickelten die Kelten überdurchschnittliche Fähigkeiten, wenn es darum ging die Werkzeuge zu verbessern; so entwickelten sie Pflugscharen, deren Art sich bis heute kaum veränderte und entwickelten das Speichenrad in der Form, wie es noch im 19. Jhdt. benutzt wurde und erst durch die Technik des 20. Jhdt. übertroffen werden konnte.

Da Eisen ein unentbehrlicher Rohstoff wurde, entstand eine regelrechte Eisenindustrie. Die K. förderten es im Bergbau. Meist konnte es durch einfachen Tagebau gewonnen werden, tieferliegende Erzvorkommen, sowie Salze und Kupfer, wurden jedoch im Tiefbau gefördert. Dies erforderte zusätzlich eine Verarbeitung großer Holzvorkommen, so dass teilweise ein Drittel der Grubenarbeiter mit der Waldarbeit beschäftigt waren. Da jedoch nicht in allen Regionen Rohstoffe gefördert werdenkonnten entstand ein Handelsnetz, das ganz Europa durchzog. Rohstoffreiche Stämme exportierten diese und Stämme, die sich auf ihre Verarbeitung spezialisiert hatten importierten und verarbeiteten sie, um sie dann weiter zu verkaufen.


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